Saimarang

eine langjährige Partnerschaft

Seit 2013 verbindet ProNepal eine enge und gewachsene Partnerschaft mit der Gemeinschaft von Saimarang, das ca 15 km Nord-Östlich von Pokhara liegt. Den Grundstein dieser Verbindung legte Herr Tsering Lama, der selbst aus diesem Dorf stammt und dessen Tochter seit fast 20 Jahren in Südtirol lebt.

Den Anfang machte 2015 der Bau eines Naturkundelabors – eine Einrichtung, die der Schule von Saimarang bis dahin vollständig fehlte und den Schülerinnen und Schülern erstmals praktischen naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichte. 2017 folgte ein besonders bedeutsames Vorhaben: der Bau einer buddhistischen Gompa. Saimarang ist ein spirituell bedeutsamer Ort, und mit der neuen Gompa konnten buddhistische Feste und Zeremonien wieder für eine breite Gemeinschaft gefeiert werden – viele Gläubige reisen dafür aus der gesamten Region an, oft nach mehrtägigen Fußmärschen.

Im Jahre 2017 erfolgte ein Besuch von Saimarang durcheinige  Vorstandsmitglieder von ProNepal. Dabei konnten sie wertvolle Eindrücke gewinnen und persönliche Kontakte aufbauen.  Auch konnten Eindrücke durch Fotos und einem kleinen Film festgehalten werden.

Im Jahr 2023 wandte sich die Gemeinschaft erneut an ProNepal, diesmal mit der Bitte, die Einrichtung eines neuen Kulturzentrums  mitzufinanzieren. Den Rohbau hatte die nepalesische Regierung errichtet, doch für die Ausstattung musste die Bevölkerung selbst aufkommen. Das Kulturzentrum ergänzt die Gompa auf ideale Weise: Es bietet den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die zu den Feierlichkeiten anreisen, Raum und Verpflegung.

Schulspeisung – Warme Mahlzeiten für 85 Kinder

Seit 2015 unterstützt ProNepal auch die Schülerinnen und Schüler der Schule von Saimarang mit einem täglichen warmen Mittagessen. Da der Unterricht von 9 bis etwa 15 Uhr dauert, ist eine Mahlzeit in der Mitte des Tages nicht nur willkommen, sondern für viele Kinder schlicht notwendig. Rund 85 Kinder profitieren jährlich davon – zu einem Kostensatz von 25 Rupien pro Kind und Tag.

ProNepal trägt dazu jährlich rund 2.500 Euro bei; weitere 500 Euro steuert die lokale Bevölkerung aus eigenen Mitteln bei – ein schönes Zeichen geteilter Verantwortung.