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Trinkwasserleitung Jamune – der langersehnte Baubeginn

Noch vor dem Erdbeben vom April 2015 hätte der Bau dieser Trinkwasserleitung von Jamune beginnen sollen. Das Erdbeben hat alle Prioritäten verschoben, die Bevölkerung des stark betroffenen Ortes von Jamune konnte sich nach dem Beben nicht mit dem Bau der Wasserleitung beschäftigen.

Nach einer Umplanung , die durch die Auswirkungen des Bebens notwendig wurden, hat uns unser Partnerverein vor ein paar Tagen nun die ersten Bilder aus Jamune geschickt, die zeigen, dass es nun zügig an die Ausführung der Arbeiten geht. Die Bevölkrung des Schuldorfes Jamune hat  lange auf diese lebenswichtige Infrastruktur gewartet und hingearbeitet.

Im Jänner 2016 konnte ProNepal einen Antrag bei der Autonomen Provinz Bozen für den Bau einer Trinkwasseranlage in der Örtlichkiet Tipchok im Bezirk Kavrepalchok in Nepal einreichen.

Das Erdbeben hatte die bestehenden Quellen versiegen lassen, sodass nach dem Beben die Wasserverorgung zusammenbrach. In der Zwischenzeit muss  die Bevölkerung nun ihr Wasser aus einem ca. 400 Höhenmeter tiefer liegendem Bach mittels Kanistern holen.

Anlässlich des Besuchs eines Vorstandsmnitgliedes von ProNepal wurde dieser auf die Notsituation aufmerksam gemacht. In diesem Dorf ist auch ein kleineres Schulzentrum untergebracht, welches auch vom Erdbeben betroffen wurde. Dieses Schulzentrum wird eigens von ProNepal unterstützt um mehrere beschädigte Schulklassen wieder neu aufzubauen.

Der Partnerverein von ProNepal , die SEO aus Kathmandu wurde beauftragt ein Projekt ausarbeiten zu lassen und an ProNepal zu schicken.

Eckdaten des Projektes:

  • ca. 5,5 km Zuleitungen und ca. 21 km Verteilerleitungen
  • 3 Reservoire ( 2 zu 10 m³ und 1 zu 20 m³)
  • 1 Wasserfassung
  • 2 Sammelschächte
  • 2 Druckunterbrecherschächte
  • 2 Verteilerschächte
  • 24 Wasserstelle

Unterstütze Bevölkerung im Dorf Tipchock

  • 174 Haushalte
  • 1380 Bewohner

Kostenschätzungca. 65.870 €

  • davon hoffentlich   45.298 € durch das Land Südtirol
  • Rest 20.670 Euro durch Spenden und Beihilfen, welche ProNepal dafür sammelt.
  • Bereits in der Projektphase hat es Zusagen auch von privaten Spendern gegeben, die dieses Projekt durch ihre Beiträge unterstützen wollten.
  • Innerhalb Mai 2016 erhofft sich ProNepal von der Autonomen Provinz Bozen die Zusagen für einen Beitrag zu diesem wichtigen Infrastrukturprojekt dieser Örtlichkeit zu erhalten.

Missis Jaya Rajbhandari vom Verein SEO (society of each other) aus Kathmandu  hat uns mitgeteilt, dass sich das Dorf SANGA in letzter Zeit sehr gut weiterentwickelt hat. Unsere Stv. Vorsitzende konnte sich im letzten Jahr 2014  davor ein Bild vor Ort machen.

Vor ein paar Jahren konnte in Sanga eine neue Trinkwasseranlage gebaut werden. ProNepal und die Autonome Provinz Bozen haben 2010 das Projekt finanziell unterstützt.

Durch die gute Trinkwasserversorgung  konnten  in Sanga viele neue Häuser gebaut werden, auch wurden Hotels errichtet. In Sanga hat man auch die größte Statue der Welt zu Ehren von Lord Shiva( 43 m)   aufgestellt, die zu einem Anziehungspunkt für viele Touristen und auch für Einheimische geworden ist.

Als Erweiterung der Trinkwassseranlage wurde im letzten Jahr nun in Eigeninitiative ein weiteres Reservoir gebaut. Da die Quellschüttung bald nicht mehr ausreichen wird, hat die nepalesischen Regierung bereits eine finanzielle Unterstützung zum Bau eines  Tiefbrunnens  zugesichert., allerdings kommt diese Finanzierung erst in ein paar Jahren zum Einsatz.